Sonntag, 15. März 2020 - 17.00 Uhr

TOD UND AUFERSTEHUNG - Motetten der Bach-Familie

Vokal Ensemble München, Ltg. Viktor Töpelmann, Gerhart Darmstadt (Violone), Margit Kovacs (Orgel)

Das Konzertprogramm präsentiert Motetten aus drei Generationen der Musiker-Familie Bach und lässt so die reiche Tradition hörbar werden, in die Johann Sebastian Bach hinein geboren war. Johann Bach (1604–1673), Musikdirektor und Organist in Erfurt, ist ein Großonkel, die Brüder Johann Michael (1648–1694) und Johann Christoph (1642–1703) sind Onkel zweiten Grades von Johann Sebastian Bach und Johann Michael ist zusätzlich Vater von Johann Sebastians erster Frau Maria Barbara Bach. Im Zentrum des Konzertes steht Johann Sebastian Bachs (1685–1750) Motette Jesu meine Freude (BWV227). Umgeben von den Motetten seiner Vorfahren, die Johann Sebastian systematisch zu einer Sammlung (dem sogenannten „Altbachischen Archiv“) vereinigte, wird der künstlerisch kompositorische Wagemut seiner Komposition erlebbar. Wie in seinen berühmten Spätwerken, der h-moll Messe, der Kunst der Fuge oder dem musikalischen Opfer, scheint Bach auch seine Motette Jesu meine Freude mit einem enzyklopädischen Anspruch zu schreiben, indem er die verschiedenen Satztechniken, die separat in den Werken seiner Vorfahren zu hören sind, in einem Werk versammelt. Adam Dreses (1620–1701) Aria Nun ist alles überwunden ist ebenfalls Teil des „Altbachischen Archivs“. Über Johann Krause ist nur bekannt, dass er „Gräflich Schwartzburgischer Organist zu Sondershausen“ war, wo auch einige Mitglieder der Bach Familie tätig waren. Die Vertonung des Psalm 116 ist seine einzige bekannte Komposition - und ein Werk von überragender Qualität!

Karten

Eintritt frei - Spenden erbeten