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4. Mai 2013: PIAN E FORTE CON TROMBONI

PIAN E FORTE CON TROMBONI

Internationaler Orgelsommer 2013
Münchner Posaunenquartett
Harald Feller, Orgel


Musik aus fünf Jahrhunderten mit den Posaunisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und dem temperamentvollen Orgelprofessor der Münchner Musikhochschule.

Im Rahmen des Bayerischen Orgelsommers

Der Künstler

Münchner Posaunenquartett
Münchner Posaunenquartett

Münchner Posaunenquartett – Ihr tägliches Brot verdienen die vier Musiker in Münchner Orchestern. Als vielfache Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe lehren sie außerdem an verschiedenen Hochschulen und werden weltweit zu Meisterkuren eingeladen. Doch das ist den vier Virtuosen nicht genug, ihr Anliegen ist es, die Posaune dem Publikum in einem neuen Licht zu präsentieren. Denn – durch die Rolle, die das Instrument im Orchester spielt – hat sie eine bestimmte Stellung erlangt, die – so die vier Musiker – bei weitem nicht ihren Möglichkeiten entspricht. Auch aus diesem Grund sieht das Ensemble seine Hauptaufgabe darin, nicht nur arrangierte Literatur aus den vergangenen Jahrhunderten zu spielen, sondern auch Originalkompositionen, die eigens für das mittlerweile sehr alte Instrument komponiert wurden, dem Publikum vorzustellen.
In diesem Konzert werden die „vier Missionare der Posaune“ den Zuhörern die große Spannweite und enorme Flexibilität, die Klangschönheit und Virtuosität des oftmals leider völlig verkannten Klangkörpers aufzeigen.

Harald Feller
Harald Feller

Harald Feller (geboren 1951 in München) studierte an der Münchner Musikhochschule die Fächer Orgel (bei Franz Lehrndorfer) und Kirchenmusik. Es folgten weitere Studien in Paris (bei Marie Claire Alain). Feller war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Aus verschiedenen nationalen und internationalen Interpretationswettbewerben in München, Berlin und Nürnberg ging er als Preisträger hervor. 1979 wurde ihm der Förderpreis für Musik des Bayerischen Staates zuerkannt und 1983 gewann er den international renommierten Improvisationswettbewerb in Haarlem (Holland).
1978 erhielt Feller einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in München. Ab 1980 arbeitete er als Dozent an der Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg, bis er 1983 einen Ruf als Professor an die Musikhochschule in München erhielt, wo er seither eine eigene Orgelklasse betreut.
Eine rege Konzerttätigkeit in Europa, USA und Südkorea sowie Aufnahmen von Rundfunkproduktionen, CDs (Grand Prix international du disque Liszt) und Filmmusik ("Schlafes Bruder") ergänzen die künstlerisch-pädagogische Arbeit. Das breite Spektrum des Musikers zeigt sich u. a. in seinen über das Instrumentale hinausgehenden Aktivitäten als Chorleiter und Komponist (u. a. mit Werken für Chor, Orgel, Orchester und Kammermusik).